Chris Thomas über Ryukyu Kempo, Kyusho Jitsu und Kampfkunst im Allgemeinen

2019-01-16T10:50:36+00:00

Nils Scheiring im Interview mit Großmeister Chris Thomas.

Als langjähriger Schüler und Repräsentant von GM Dustin Seale habe ich auch eine enge Verbindung zu GM Chris Thomas. Die Wahrheit ist…ich habe Chris eigentlich vor Dustin kennen gelernt. 😀

Da wir uns schon sehr lange kennen und auch schon einige gemeinsame Stunden auf der Matte verbracht haben, war Chris Thomas für ein sehr spannendes Interview zu den Themen Ryukyu Kempo, Kyusho Jitsu und Kampfkunst im Allgemeinen, bereit. Dieses „Juwel“ möchte ich  Euch natürlich nicht vorenthalten. Beim Übersetzen war mir mein guter Freund Mike Palmer behilflich. Vielen Dank!

Aber jetzt genug der Worte. Los gehts mit Teil 1! Hören wir was GM Chris Thomas zu sagen hat…

Nils: Hey Chris, was macht Ryukyu Kempo zu Ryukyu Kempo? Bitte erkläre unseren Lesern, was an diesem Stil so speziell ist?

Chris Thomas: Ryukyu Kempo ist…, die Wahrheit ist, es ist kein Stil!

Es ist eine Einstellung und eine Reihe von Prinzipien, die eigentlich auf alle Kampfkünste (KK) anwendbar sind. Wenn man die Prinzipien versteht, und für mich sind das die grundsätzlichen Prinzipien: Körperstruktur, -mechanik, -haltung – das Verstehen von Stellung und Beinarbeit, Körperbewegung, Prinzipien des Kyusho Jitsu, Prinzipien von Strategie und Taktiken. Wenn man beginnt die Prinzipien auf jegliche KK, anzuwenden, beginnen die KK alle ähnlich auszusehen, als wäre es ein und die selbe KK.

Ja, die Sequenzen der Katas sehen vielleicht etwas anders aus und die Lieblingstechniken, -Bewegungen sehen wahrscheinlich anders aus, aber wenn du genau hinschaust, fangen sie wirklich an alle gleich auszusehen. Das muss so sein, weil der menschliche Körper, bei jedem Einzelnen, immer gleich aufgebaut ist.

Der „Reiterstand“ (Naihanchi Dachi), sollte eigentlich in jedem Stil gleich aussehen. Tatsächlich wenn man einen Stil hat, der einen kleinen Stand (ND) bevorzugt, und du betrachtest ihn, sollten sie nicht wie verschiedene Stände aussehen, sondern wie die kleine und große Version der selben Stellung. Das bedeutet, dass wir die Prinzipien hinter der Stellung erkennen sollten.

Zurück zum Ryukyu Kempo…, ja es gibt einen speziellen Lehrplan, da gibt es bestimme Dinge, die man lehrt, aber das Curriculum ist nur eine „spezielle Art und Weise“ zu lernen. Ich persönlich glaube es gibt keine Stile. Ein Stil ist nur ein Curriculum; es ist nur: Wie lehre ich Menschen bestimmte Konzepte.

Wenn wir über Ryukyu Kempo sprechen sagen wir: „In unseren Stil, machen wir das so und so…“, aber in Wahrheit ist das eigentlich der Punkt, den ich so nie machen möchte. Ich versuche es immer so zu machen: „Hier ist ein Prinzip! Dieses Prinzip ist durchgehend stichhaltig, ob es sich jetzt um Taekwondo, Shotokan, Goju Ryu, Ryukyu Kempo, Tai Chi Chuan handelt.“

Die Prinzipien sind gleichbleibend und die Selben und das ist so, weil das der richtige Weg ist, wie der Körper sich bewegt oder die richtige Art und Weise ist, wie sich die Energie bewegt oder der richtige Weg ist, um mit einer Kampfsituation umzugehen. Es ist das Verständnis der Prinzipien. Manchmal rede ich von einer Meta-Kunst, die über allem liegt und in alle bestehenden Künste aufgenommen werden kann und handle auch danach.

Nils: Was ist dein Ryukyu Kempo Hintergrund, wer waren deine  Lehrer?

Chris Thomas: Ich lernte zuerst das Isshin-Ryu Karate, was eigentlich zufällig passierte. Ich zog um, betrieb vorher Shotokan Karate, und suchte eine Shotokan Schule, weil ich das konnte. Leider  konnte ich aber keine finden. Für eine kurze Zeit betrieb ich dann Shorin-Ryu., das Kobayashi Shorin Ryu genannt wird. Kobayashi Shorin-Ryu hat die selben Wurzeln wie Shotokan, kam von Itosu und beim Training kam ich durcheinander, denn die Katas waren fast identisch. Ich war in der Mitte einer Kata und es war so verwirrend, ich konnte mich nicht mehr erinnern, welchen Stil ich jetzt machte. Dann habe ich beschlossen einen Stil zu erlernen, der ausreichend anders war, so dass ich nicht verwirrt werden würde und fand schließlich einen Isshin-Ryu Lehrer. Isshin-Ryu, welches seinen Ursprung auf Okinawa hat.

Unter den okinawanischen Richtungen gab es gleich eine andere Herangehensweise.

Ich habe nicht den „Sport-Stil“ betrieben. Als ich begonnen hatte, galt beispielsweise der Unterleib als reguläres Ziel, auch auf Turnieren!

Ja! Ich erinnere mich an eine der schönsten Techniken, die ich gesehen hatte. Als ich mir einen Wettkampf von älteren Senior-Praktizierenden ansah, alte Meister.  Sein Gegner trat einen Front-Kick und konterte diesen Front-Kick, indem er unter dessen Kick „schlüpfte“, den gegnerischen Kick ablenkte und seinen Fuss direkt in seinen Genitalbereich platzierte. Das war grandios! Das ist die okinawanische Art und Weise, wie sie die Sache sehen.

Wie mache ich keine unnötige Bewegung?! Eine Bewegung auszuführen kann viele verschiedene Bedeutungen haben. Das fand man nicht oft unter amerikanischen Praktizierenden, aber es war genug vorhanden, dass die Energie und Einstellung effektiv war.

Dann traf ich Sensei Dillman. Als ich das erste Mal Sensei Dillman traf war es….genau wie ich es schon beschrieben hatte, die KK war kein Sport, kein Spiel, da gab es keine unnötige Bewegungen. Wenn die Hand sich nach hinten bewegt, schlägst du. Wenn sie sich nach vorn bewegt, schlägst du, nichts ist unnötig. Wenn die Hand sich an die Hüfte bewegt, hast du was in der Hand. Wenn du stehst…. alles hat eine Bedeutung! Er sagte genau das: „Jede Bewegung in der Kata hat eine Bedeutung.“

Es gibt keine unnötige Bewegung und das ist im Grunde die tiefe Bedeutung der okinawanischen Herangehensweise an das Kämpfen. Aber das findet man sehr selten, außer im Ryukyu Kempo! Soweit ich weiß, sind wir die Einzigen, die diese Idee verfolgen. Ich sehe Teile, Bruchstücke dieser Idee bei verschieden anderen okinawanischen Praktizierenden. Ich sehe sie eine Technik machen und sehe sie buchstäblich so nahe, so nah, du hättest alles. Du hättest alles, außer dem letzten Stück, um die Technik zu einer Top-Technik zu machen. Aber das Gefühl, die Idee – nichts ist umsonst, nichts ist zufällig. Alles hat eine Bedeutung. Das ist wirklich das, was wir tun. Das ist das, was Leute haben, die schon lange trainieren, wie z.B. heute…  (Chris Thomas bezieht sich auf das Seminar, an dem dieses Interview aufgezeichnet wurde). Wir haben hier Leute, die schon lange trainieren, aus den verschiedensten KK. Viele Praktizierende sagten mir, dass sie diese Bewegung schon sehr lange trainieren, sie die Technik schon ewig kennen,… buchstäblich wurde mir gesagt, grade gestern:

Ich mache diese Technik seit 30 Jahren und jetzt weiß ich endlich was für ein Anwendung sie hat.

Weißt du… Nils, genau das ist es!

Nils: Kyusho Jitsu, Tuite und Kata haben eine sehr enge Verbindung. Was ist mit all denen, die keine Kata trainiere? Wie Jiu Jitsu…,Krav Maga usw.? Warum sollten auch sie z.B. die Kata Naihanchi  üben?

Chris Thomas: Lass mich zuerst einige Dinge zuvor sagen. Erst möchte ich wiederholen, was Sensei Dillman immer wieder gesagt hat: „Leute die keine Kata üben, kriegen es nicht.“ Sie haben es schwerer die „Kunst“ zu erlernen. Sie sehen die tieferen Zusammenhänge nicht. Sie haben die Einstellung mit der sie arbeiten, aber sie sehen nicht, dass alles da ist.

Viele Personen behaupten keine Kata zu praktizieren. Das ist aber falsch! Wie die Boxer…,“Nein, ich mache keine Kata, aber hier sind meine 10 Kombinationen“ zum Beispiel: Jap, Jap, Cross. Genau das ist die erste Kata! Also üben Leute immer irgend eine Form von Kata, also irgend eine Form von Solo-Übungen, die eine Routine einübt.

Ich glaube es ist aber möglich für Leute die Kata überhaupt nicht trainieren, bzw. nicht unseren „Stil“ praktizieren, trotzdem recht gut im Kyusho Jitsu zu werden. Die Sache mit den Katas ist vielmehr, dass wenn wenn ich eine Solo Kata ausführe ist kein Anderer da. Das bedeutet, dass alles ist möglich. Wenn ich mit jemanden etwas übe, zum Beispiel eine JuJitsu-Technik sind jetzt nur noch bestimmte Dinge möglich. Selbst wenn ich beispielsweise eine Jiu Jitsu Kata übe, die eine Zwei-Personen-Kata ist, bin ich begrenzt durch unsere Erfahrungen die wir haben. Wenn ich eine waffenlose Kata alleine übe, dann ist alles möglich. z.B. wenn ich beide Hände an die Hüfte zurück zieh. Typischerweise sagen wir das ist eine Tuite-Anwendung, kann auch ein Schlag sein. Das bedeutet ich kann dieselbe Bewegung auf mehrere Arten nutzen. Mein Gedanke ist: Es gibt immer mehrere Möglichkeiten.

Wenn ich nun einen Partner ins Spiel bringe um etwas auszuprobieren, bin ich auf die eine Sache begrenzt. Wenn ich das als Schlag benutze, kann ich es nicht als Tuite benutzen. Aber wenn ich die Kata mache, sind die Möglichkeiten weit offen. Das bedeutet die Kata wird ein Vehikel, das mir hilft, eine Menge mehr Techniken und Prinzipien zu entdecken, weil kein Anderer da ist und ich bin in meiner Phantasie nicht eingeschränkt. Ich kann mir alles vorstellen und sehen wie es funktioniert, wie die Technik vielleicht gemacht werden könnte, um dieses Problem zu lösen. Deshalb denke ich sollte jeder Kata lernen.

Wenn wir Prüfungen abhalten…fragen wir auch nach einigen Kata. Vor einige Jahren kam ein Schüler aus Finnland zu mir.  Er arbeitete an der medizinischen Fachschule. Dieser Schüler trainierte eine Weile mit mir. Als er ging gab er mir ein Geschenk. Eine kleine Uhr mit einer Gravur auf einer kleinen Plakette auf der Rückseite die besagt: „Kata ist das Mittel zur endgültigen Freiheit“. Die Kata befreit dich, anstatt dich zu begrenzen. Das ist das, was ich glaube, was Kata macht. Deshalb denke ich, dass Sensei recht hat, wenn er sagt, dass Leute die keine Kata üben, es schwerer haben es zu begreifen. Denn immer wenn sie mit einer schwierigen Situation umgehen müssen, ist es schwierig die Möglichkeiten zu nutzen. Mit einer Kata sind die Möglichkeiten unbegrenzt.

Korrektes Kata Training bringt meine Fähigkeiten auf eine neuen Ebene.

Nils: Reale Lebenssituation vs. bloße Theorie. Was, denkst du ist wichtiger?

Chris Thomas: Also…, in meiner Welt…, ich verbringe nicht viel Zeit mit Leuten auf der Straße, die mich schlagen wollen. Ich bin nicht in Kneipen. Mein Gebrauch der Kampfkünste ist immer prinzipien-basiert und theoretisch. Diese Prinzipien finden in intensivem Stresstraining ihre Anwendung.  Wenn es zu einer „Schlagsituation“ kommt, habe ich in Kampfsituationen meist den besseren Abstand, dominiere den Raum und wende Dinge an, bevor es zu einem Kontakt kommt, so dass der Kampf sich auflöst.

Innerhalb meines Senior Kollegenkreises, in der DKI, ist derjenige, der mir am wertvollsten ist, Dustin Seale. Ich habe das Gefühl, dass es umgekehrt auch so ist. Es ist die Person mit praktischer Erfahrung. Ich bin eher der Theoretiker. Ich zeige ihm Dinge und er erzählt mir ob sie funktionierten. Er kommt zu mir und erzählt wie es gelaufen ist und fragt mich wie man es besser machen könnte. Da ist diese wirklich interessante Zwischenspiel. Ich lerne so viel über seine Erfahrungen, die ich nicht habe, weil ich das nicht mache ( Dustin Seale – Police Officer in Chicago). Er betrachtet die theoretischen Dinge sehr kritisch, weil er derjenige ist, der die Straßensituation bewältigen muss. Wenn ich an Dusty denke…, ich meine er denkt immer theoretisch. Wenn man den Unterschied zwischen einem Soldaten und einem Krieger betrachtet. Ein Soldat folgt nur seinen Befehlen. Wenn er den Befehl bekommt zu schießen, dann schießt er. Der Krieger hingegen fragt sich:“ Wie kann ich das besser machen? Wie kann ich es verbessern?“ Er fragt sich auch: „Wie komme nicht nur ich, sondern auch Andere, aus der Situation.“ Das ist eine andere Einstellung. Ein Krieger ist das Zwischenstück zwischen dem Theoretischen und dem Praktischen.

Ich glaube…, man hat die Erfahrung, dass es viele Tote gibt, weil keiner weiß, wie man überlebt. Du brauchst die Theorie, um Leuten zu helfen wie sie überleben. Nun, es gibt ein paar Dinge, die ich gerne sagen möchte. Es ist besser jemanden zu haben, der „Stresstraining“ macht, welches wir Randori nennen; mit ein oder zwei Techniken, als irgendwelche Experten, die sagen: „Pass auf wie ich einen frontal zu mir stehenden Partner K.O. schlagen kann! Schau ich bin ein Kyusho Meister! “ Aber sie haben es noch nie mit einem richtigen Schlag zu tun gehabt, nicht mal im Dojo!

Ja, OK, es hat mich noch niemand im wirklichen Leben versucht in das Gesicht zu schlagen, aber im Dojo trainieren wir genau das! Durch unser Stresstraining kreieren wir eine Situation, ähnlich wie auf der Straße. Dadurch ist es uns möglich entsprechende Situationen auf der Straße besser und einfacher lösen zu können.

Ist dir aufgefallen, ironischerweise, ohne jetzt Polizist zu sein…wenn du sehr gut in einer Kampfkunst bist, dass du sie eigentlich nie anwenden musst? Verrückte Sache!

Das heißt, du musst die Theorie kennen, aber du musst auch so nah wie möglich an der Wirklichkeit trainieren.

NILS SCHEIRING

Nils:  Viele Kyusho-Praktizierende haben Lieblingspunkte wie z.B Punkte Magen 5, Gallenblase 20, in meinem Fall Konzeptionsgefäß 24. Denkst du Kyusho-Praktizierende sollten Lieblingspunkte haben oder sollten sie alle Punkte gleich verwenden?

Chris Thomas: Zwischen den USA und Europe gibt es hier einen großen Unterschied. Wenn wir jemanden prüfen, z.B. zum 1. Dan, dann schauen wir nach einer kompletten Integration von allem. Wir schauen nach einem Bunkai, das auch ohne Punkte funktioniert, wir schauen nach der sofortigen Kontrolle des Angreifers, nach der Körpermechanik und Anpassung (Struktur)…einfacher gesagt; danach, dass eben alles zusammen passt. In vielen europäischen Organisationen ist das leider meisten nicht der Fall.

Aber wenn ich normalerweise nach Punkten frage, sage ich:“ Kannst du mir 16 Punkte nennen? Ich meine 16 Punkte, …das ist nichts. Zeig mir 4 Punkte am Kopf, 4 am Bein, 4 auf der Vorderseite und 4 auf der Rückseite. Kannst du das? Also 16, machst du Witze, das ist nichts! Hier in Europa hab ich gehört, brauchst du zum 1. Dan 100 Punkte! Also, ich hab überlegt, ob ich überhaupt 100 Punkte kenne. Es ist deshalb, weil es für uns nicht wichtig ist wie viel jemand weiß, sondern wie effektiv er alles anwenden kann. Denken wir mal an einen Boxer. Ein Boxer kämpft mit was…? Einer Vorhand, Rückhand, Aufwärtshaken und einem Hakenschlag. Also ich meine das sind 4 Techniken. Dann denken wir mal an einen Karateka, Champion auf einem Turnier. Er benutzt einen Gyaku Zuki, einen Mae Geri, …das war´s schon. Ich meine sie kennen zwar all die sonstigen Techniken, aber sie gebrauchen sie nicht. Also es ist wirklich besser Techniken zu haben, die du immer benutzt und mit 100%iger Effektivität als „alles“ zu wissen und nichts davon gut zu können.

Es ist wie die Parabel von der Katze und dem Fuchs. Kennst du die? Die Katze und der Fuchs unterhalten sich. Der Fuchs sagt: „Ich kenne 1000 Fluchtmöglichkeiten!“ Die Katze sagt daraufhin: „Ähh… ich kenne nur eine, aber die recht gut.“ Als der Fuchs seine verschiedenen Formen und Arten erklärt, näheren sich Jäger und die Katze flüchtet sofort auf den nächsten Baum. Während der Fuchs noch überlegt, welche seiner 1000 Fluchtmöglichkeiten er benutzen soll, ist er auch schon gefangen und getötet worden. Aus ihm wurde eine wunderschöne Jacke. Also, der Punkt ist:

Es ist besser, man hat ein paar Punkte, die du wirklich gut und effektiv nutzen kannst und auch kontinuierlich, anstatt sich sorgen über eine Tonne von Punkten zu machen. Wenn ich unterrichte sind es nur eine Handvoll Punkte, die ich immer wieder wiederhole. Wenn wir uns in einer Technik bewegen, die Position wechselt, jemand ist in einer bestimmten Position, sag ich plötzlich: „Oh, hier ist übrigens der oder der Punkt und die Schüler reagieren dann sehr erstaunt. „Oh, ein neuer Punkt! Wir wussten gar nicht, dass es da einen Punkt gibt! Meine Antwort darauf ist dann: „Ja, weil er zeigt sich nicht so häufig“.

Geschafft! Ein langes Interview für viele komplexe Themen. Denk bitte daran, dass selbst dieses lange Interview nur als Einblick dienen kann. Es ist leider nicht möglich die „ganze Wahrheit“ immer auf ein paar wenige Zeilen heruterzubrechen. Überdies stellt sich auch die Frage, ob „die Wahrheit“ überhaupt abgebildet und beschrieben werden kann. Sieh dieses Interview mit einem wirklich außerordentlichen Kampfkünstler als Blick über den Tellerrand. Al eine Möglichkeit neue Perspektiven für dich aufzunehmen.

Lass uns in den Kommentaren weiter diskutieren. Was ist dir besonders aufgefallen, was ging gegen deine Anschauung von Kampfkunst oder was wäre interessant zu vertiefen?

/Wir sehen uns auf der Matte

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