Betreibst Du Kampfkunst oder Kampfsport?

Gibt es einen Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst? Wenn du Kampfsportler und Kampfkünstler fragst JA. Doch worin liegt der Unterschied?

Frage Kampfsportler und der Unterschied ist nicht so groß. Schau Dir das Training von Kampfsportlern an und der Unterschied ist enorm. Frage Kampfkünstler und der Unterschied ist riesig. Schau Dir das Training von Kampfkünstlern an und der Unterschied schrumpf schnell.

Verrückt oder?

Es scheint, als ob jeder den Begriff Kampfkunst für sich beansprucht aber verkennt, dass er eigentlich Kampfsport betreibt. Das ist natürlich eine überaus simple Verallgemeinerung. Entscheide Du, ob Du dich angesprochen fühlst.

Direkt vorweg: Sport, Kunst, Selbstverteidigung, Kata, Kumite, Soundkarate… Alles hat seine Daseinsberechtigung. Ich halte jede Komponente für wichtig und würde keine Form in irgendeiner Weise ab- oder aufwerten. Doch existieren Unterschiede und Du solltest sie kennen und sie akzeptieren.

Was ist (Kampf)-Sport?

„Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich Sport zu einem umgangssprachlichen, weltweit gebrauchten Begriff entwickelt. Eine präzise oder gar eindeutige begriffliche Abgrenzung lässt sich deshalb nicht vornehmen. Was im allgemeinen unter Sport verstanden wird, ist weniger eine Frage wissenschaftlicher Dimensionsanalysen, sondern wird weit mehr vom alltagstheoretischen Gebrauch sowie von den historisch gewachsenen und tradierten Einbindungen in soziale, ökonomische, politische und rechtliche Gegebenheiten bestimmt. Darüber hinaus verändert, erweitert und differenziert das faktische Geschehen des Sporttreibens selbst das Begriffverständnis von Sport.“

P. Röthig (Hrsg.): Sportwissenschaftliches Lexikon. Hofmann, Schorndorf 1992.

Ob diese Definition oder eher Nicht-Definition von Sport wirklich hilfreich ist, glaube ich kaum. Im Grunde wird nur gesagt, dass der Begriff Sport nicht klar abzugrenzen ist, er sich über einen alltagstheoretischen Gebrauch definiert und sich der Begriff ständig verändert, erweitert und differenziert.

Damit können wir nicht arbeiten!

Die meisten Kampfsport (-Kunst) Vereine sind in unterschiedlichen Verbänden und Dachverbänden organisiert. Diese sind wiederum oft dem DOSB unterstellt.

Wie der Zufall so will, hat der DOSB eine eigene Definition von Sport. Ich möchte sie hier nicht vollständig einfügen. Ich habe ein paar, für diesen Artikel, relevanten Passagen ausgewählt.

  • Die Ausübung der Sportart muss eine eigene, sportartbestimmende motorische Aktivität eines jeden zum Ziel haben, der sie betreibt.
  • Die Ausübung der eigenmotorischen Aktivitäten muss Selbstzweck der Betätigung sein.
  • Die Sportart muss die Einhaltung ethischer Werte wie z.B. Fairplay, Chancengleichheit, Unverletzlichkeit der Person und Partnerschaft durch Regeln und/oder ein System von Wettkampf- und Klasseneinteilungen gewährleisten.
  • Zum Sportverständnis gehören die Freude an körperlicher Leistung, das Be­dürfnis nach Vergleich und die für den Einzelnen wie für die Gemeinschaft identitäts­stiftende Wirkung des Wettkampfsports.

Unter Sport können wir also die sportartspezifische körperliche Bewegung eines Menschen  verstehen, die er ausführt, nur um sie auszuführen, im Rahmen von Regeln, welche einen Vergleich ermöglichen.

Okay, das ist unheimlich viel Blabla. Im Kern bedeutet es, wir bewegen uns im Rahmen von Regeln und der Vergleich (Sieg oder Niederlage) mit anderen ist unser Ziel.

Was ist Kampfkunst?

Bitte erwarte von mir jetzt keine ausgereifte und perfekte Definition. Diese kann ich zu meinem großen Bedauern nicht liefern. Ich versuche mich nur einer gewissen Annäherung.

Mein Kampfkunstverständnis beruht auf der Grundlage des Budo. Budo ist für mich gleichbedeutend mit Kampfkunst. Auch verstehe ich unter Kampfkunst eine Art Lebenskunst. Dies würde sich wieder mit meinem Budo-Verständnis decken. Kritik ist hier sicher angebracht, das würde ich verstehen. Andreas Quast verdeutlicht diese Diskrepanz sehr schon in einem Interview (Sieben Fragen an Andreas Quast – Hoploblog).

Budo…bezeichnet originär nur jene japanischen Systeme, deren inneres Wesen und „geistiges“ Prinzip auf einen „inneren“ Schulungsweg (Do) der Selbstentwicklung ausgelegt ist. Primäres Ziel im Budo ist seit jeher die Erlangung von Erleuchtung (Satori), zumindest spiritueller Einsicht und Weisheit und von menschlicher Reife, also die „innere“ Meisterschaft einer durch systematische Übung entwickelten Persönlichkeit – nicht nur die Erlangung von technischer Perfektion als messbaren Erfolg rein äußerer Meisterschaft.

Wolters, J.: Budo Pädagogik: Das erzieherische Wesen der Kampfkünste und budopädagogischen Perspektiven, S.12

Dies wäre eine Quelle für eine, mir sehr zugängliche, Erläuterung von Kampfkunst. Was mich auch sehr inspiriert hat, ist folgende Definition.

Reife Erkenntnis entsteht nur im Kampf gegen die Tendenz zur Selbstdarstellung, die Formvollendung als Selbstzweck anstrebt. Darin liegt der Unterschied zwischen Budo und Sport. An der primären Entscheidung, welchem Zweck die Übung dienen soll, und nicht in der Formübung selbst scheiden sich die Wege. Auf beiden Wegen ist es dieselbe Form, der Unterschied liegt allein in der Absicht: Will der Mensch die Form, um mit ihr zu gelten, oder übt er sie, um selbst zu wachsen? Richtet er seinen Blick auf die Welt oder in sein Inneres?

Lind, W.: Budo: Der geistige Weg der Kampfkünste, S. 25

Auch möchte ich an dieser Stelle noch eine kurze Definition zu Kampf und Kunst allgemein einbringen.

Kampf: Als Kampf wird eine Auseinandersetzung zweier oder mehrerer rivalisierender Parteien bezeichnet, deren Ziel es ist, einen Vorteil zu erreichen oder für das Gegenüber einen Nachteil herbeizuführen. Mit Kampf kann auch eine große Anstrengung gemeint sein, mit dem Ziel, sich selbst zu beherrschen, Widrigkeiten zu überwinden oder in einer Situation zu bestehen.

Kunst: Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist. Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt.

Was ist der wahre Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst?

Anhand der Definition des DOSB zum Begriff Sport und den Einschätzungen von Wolters und Lind lässt sich der Unterschied recht eindeutig ableiten.

#1 Mittel und Ziel

Kampfsport richtet sich mit seinem Streben nach außen, während wir bei der Kampfkunst unsere gesamte Aufmerksamkeit nach innen richten. Im sportlichen Sinne möchten wir uns zur Formvollendung entwickeln um sie in der Außendarstellung zu präsentieren. Budo sieht in der Formvollendung kein Ziel, sie ist eher Nebenprodukt der dauerhaften Übung der Form, welche dem Zweck der Charakterschulung dient.

In den Kampfkünsten ist die Technik ein Mittel, im Sport ist es ein Ziel.

Lind, W.: Budo: Der geistige Weg der Kampfkünste, S. 116

#2 Regeln und System

Kampfsport benötigt Regeln und/oder ein System von Wettkampf- und Klasseneinteilungen um einen Raum für den sportlichen Vergleich zu schaffen. Ob sinnvoll oder unsinnig spielt erst auf den zweiten Blick eine Rolle. Der Rahmen dient der Bewertung von Sieg oder Niederlage im direkten Vergleich. Bist Du besser oder schlechter als dein Kontrahent.

Für die Kampfkunst bilden Regeln für den Anfänger zunächst ein konstantes Gerüst. In diesem kann er sich entwickeln. Man könnte auch sagen, sie dienen der Vereinfachung seiner Umwelt, damit er sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kann. Ab einem bestimmten Punkt lässt ein Budoka die Regeln oder das System hinter sich. Die Regeln geben ab jetzt nicht mehr die Technik vor, sondern die Technik bestimmt die Regel.

#3 Der direkte Vergleich

Der sportliche Vergleich ist grundlegend für den Kampfsport. Wir messen und mit anderen um unsere Techniken zu erproben und zu ermitteln wer der „Stärkere“ ist oder wer die „schönere Form“ hat. Wir befinden uns in einem ständigen Konkurrenzkampf. Diese Konkurrenz spiegelt sich nicht allein in einer Kampfsportart im direkten Vergleich, auch spürt man sie kampfsportart-übergreifend. Wer hat das beste System?!

Einen direkten Vergleich gibt es auch in den Budo Künsten. Sogar in mehrfacher Hinsicht! Zum einen der Vergleich der eigenen Vergangenheit und Gegenwart. Bin ich heute besser als ich gestern war? Zum anderen der Vergleich von innen und außen. Spiegelt mein Charakter meine Technik wider? Und zu guter Letzt der Vergleich der eigenen Persönlichkeit mit einer höheren anzustrebenden Moral. Entwickelt sich meine Persönlichkeit zum Positiven oder Negativen? Was auffällt ist, dass ein direkter Vergleich mit anderen Menschen fehlt. In der Kampfkunst möchten wir uns nicht über andere erheben, wir möchten nur zu uns selbst finden. Das sollte auch Aufgabe genug sein, oder?

Wer kennt nicht das Bedürfnis, sein Können, seine Überlegenheit den anderen spüren zu lassen, ihm zu zeigen, dass man gut, dass man besser ist als er? Sich zu beherrschen, zu (be-) zwingen, macht aus der -vermeintlichen- Niederlage  (in den Augen des anderen) aber den eigentlichen Sieg. Den Sieg über sich selbst.

Wolters, J.: Budo Pädagogik: Das erzieherische Wesen der Kampfkünste und budopädagogischen Perspektiven, S.22

#4 Die Kampfsituation

Neben dem direkten Vergleich mit anderen, lehnt sich ein weiterer Aspekt dort direkt an. Im Kampfsport wird der Kampf gesucht. Sozusagen provoziert. Hiermit meine ich keine Schlägerei in der Kneipe oder am Bahnhof, sondern lediglich die Hoffnung auf Erprobung der erworbenen Technik. Der Wille und der Wunsch sein Können anzuwenden. Wir lernen Kämpfen, um zu kämpfen.

In der Kampfkunst verhält es sich anders.

Ziel im Budo ist es, Kämpfen zu lernen, um den Kampf zu transzendieren, ihn als geeignetes Mittel der Auseinandersetzung abzulehnen, ihn allenfalls in höchster Not für Leib und Leben, und dann rein defensiv anzuwenden – im Grunde aber, wo es geht, den Nicht-Kampf zu verwirklichen. Man lernt Kämpfen, um nicht mehr kämpfen zu müssen.

Wolters, J.: Budo Pädagogik: Das erzieherische Wesen der Kampfkünste und budopädagogischen Perspektiven, S.14

Das sind einige Unterschiede zwischen Kampfsport und Kampfkunst, die sich anhand ihrer jeweiligen Definitionen herleiten lassen. Es gibt sicher noch einige mehr, wenn ich weiter bohren würde. Aber für meinen Geschmack muss es nicht sein. Der Kern diesen Artikels springt einen ja schon förmlich an.

Der wahre Unterschied liegt in der Orientierung des Menschen.

Kampfsport bedient sich der Außenorientierung. Kampfkunst möchte eine Orientierung nach innen.

Aber eine Frage bleibt noch. Wir wissen jetzt, dass Kampfsport nicht Kampfkunst ist aber…

Kann Kampfsport zu Kampfkunst werden und/oder Kampfkunst zu Kampfsport?

Dabei sind Budo und Sport nicht etwa nur zwei verschiedene Dinge, die man ja vielleicht zusammentun, miteinander vermischen, einander unschädlich oder gar zum gegenseitigen Nutzen neben-, nach- und miteinander praktizieren könnte – nein: Budo und Sport sind vielmehr dem Wesen nach diametral entgegengesetzte, sich einander vollkommen ausschließende Phänomene, deren jeweiliger Tod allein die gleichzeitige Existenz des jeweils konkurrierenden Antagonisten bedeuten würde. … Ein Mix ist unmöglich, ohne das jeweils Andere im Kern seiner existentiellen Bedeutung aufzulösen. Budomäßiger Wettkampf wäre so absurd wie Wettkampf-Zazen!

Wolters, J.: Budo Pädagogik: Das erzieherische Wesen der Kampfkünste und budopädagogischen Perspektiven, S.110

Diese Worte sollen noch einmal „eindeutig“ belegen, dass Kampfsport und Kampfkunst nicht miteinander vereinbar sind. Die Vorstellung von einem Schnittpunkt der beiden Bereiche von Sport und Kunst zu Budo-Sport existiert demnach nicht.

Nun zur eigentlichen Frage. Wenn die Systeme oder Vorstellungen sich nicht überschneiden lassen, und sie nur nebeneinander existieren, lassen sie sich in das jeweils andere System entwickeln?

Oben habe ich geschrieben (bzw. Werner Lind), die Grundlage von Kampfsport und Kampfkunst ist identisch. Beiden liegt die selbe Form zu Grunde, nur die Orientierung ist unterschiedlich.

Betrachten wir das Problem der Überführung von Kampfsport zu Kampfkunst. Hiermit habe ich mich lange beschäftig, da ich genau vor dieser Frage stand. Ich möchte keinen Kampfsport mehr machen, da ich mir einfach mehr von meinem Karate erhofft habe. Ich wollte den Absprung zur Kampfkunst schaffen. Muss ich daher alles gelernte verwerfen? Muss ich mein Karate von Grund auf neu lernen? Gibt es den perfekten Stil, der sich als Kampfkunst eignet?

Befriedigend sind die Antworten im Netz hierzu überhaupt nicht. Ich habe nur unendliche Debatten über den „perfekten“ Kampfstil gefunden. Nicht eindeutige Erklärungen was Kampfkunst eigentlich ist. Zwischendurch mal ein paar Beleidigungen und Beschimpfungen in Foren. Es ist zum Mäuse melken!

Also habe ich mich gefragt, wenn die Form (ich rede hier nicht von Stilrichtungen) von Kampfsport und Kampfkunst identisch ist, dann müsste ich doch über den Wechsel der Orientierung nach innen aus meinem Kampfsport eine Kampfkunst entwicklen können?! Wie siehst Du das?

Dies hört sich jetzt ziemlich einfach an. Jan, ich orientiere mich jetzt einfach nach innen und schon bin ich auf dem Weg. Das möchte ich damit natürlich nicht sagen. Der Orientierungswechsel hat weitreichende Folgen:

  • Das Training muss den neuen Gegebenheiten angepasst werden.
  • Muss ich aufgrund der Neu-Orientierung mein Dojo verlassen?
  • Betrachte ich meinen Trainer tatsächlich noch als Meister?
  • Ich muss mich aus dem aktiven Wettkampfsport zurückziehen.
  • Meine athletisch ausgeführten Techniken werden sich im Laufe der Zeit stark verändern.
  • Die Geschichte meiner Kampfkunst rückt näher in den Fokus.
  • Betrachte ich meinen Gürtelrang noch als gültig mit den neuen Anforderungen an meine Kampfkunst?
  • und, und, und…

Dasselbe gilt natürlich auch für den umgekehrten Fall. Ist Kampfkunst mir zu esoterisch und abgefahren, dann vollzieht sich der Wechsel eben von Kampfkunst zu Kampfsport. Die Fragen sind ebenso weitreichend, wie folgenschwer.

Fazit

Du hast gemerkt, ich habe versucht eine Differenzierung von Kampfsport und Kampfkunst über ihre jeweiligen Definitionen herzuleiten. Meine ganze Argumentation basiert natürlich auf diesen Definitionen und können durch eine andere Auslegung sicherlich vollständig in der Luft zerrissen werden. Tu Dir hier keinen Zwang an. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit, nur auf eine mögliche Erklärung, um mir mein Budo etwas verständlicher vor Augen führen zu können.

Deine Kritik oder weiterführenden Vorstellungen sind angebracht und erwünscht. Klarheit zu entwickeln über ein sehr undurchsichtiges System bringt uns alle weiter und auch näher zusammen.

Ich hoffe, dass du mit meinen Worten etwas anfangen kannst und würde mich über ein Kommentar von Dir freuen.

/Respekt

By |2017-11-12T14:26:02+00:00Februar 14th, 2018|4 Comments

4 Comments

  1. Yôjimbo 14. Februar 2018 at 07:15 - Reply

    Lind… Vor fünfzehn, zwanzig Jahren sicherlich ganz brauchbar, aber längst in die Bedeutungslosigkeit gerutscht.
    Wolters – das Geschwafel und Halbwissen auf der Budopädagogik-Seite ist grausam.

    Beide haben sich primär selbst inszeniert und in Szene gesetzt, verstoßen allein damit schon gegen ihr dauerndes BlaBla von Charakterbildung (ich sag nur, der „Soke“ im selbstgeschaffenen Stil. Lachhaft.) Kenne niemanden aus authentischen oder wettkampfbetreibenden Kampfkünsten, der die Ernst nimmt, ebenso wie sie in der Fachforschung keine Rolle spielen.

    Als Gedankengeber würde ich definitiv andere Quellen empfehlen.

    • Basty 14. Februar 2018 at 09:20 - Reply

      Servus Yojimbo,
      Guter Kommentar. Der Artikel ist einer meiner älteren.
      Zwar kenne ich Lind und Wolters nicht persönlich, ich kenne nur ihre Gedanken aus den Büchern. Widersprechen möchte ich dir nicht, die Bücher sind nicht mehr Grundlage für meine eigenen Gedanken. Jedoch waren Sie mein Einstieg in eine andere Kampfkunst. Durch sie bin ich dem klassischen Block-Punch Karate entkommen und habe mich auf die Suche gemacht. Irgendwo muss jeder mal beginnen! ^^

      Und zudem sollte man sich die Frage stellen, sind die Gedanken tatsächlich so abwegig? Haben sie sich so geändert? Weiterentwickelt? Machen sich die Menschen heute andere Gedanken?
      Mir scheint es so, als ob sich die Meisten bei der Frage um Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung immer noch im Kreis drehen.

      LG Basty

  2. Yôjimbo 14. Februar 2018 at 13:32 - Reply

    Servus!
    Ja, die Themen und Fragen sind sicherlich nicht überholt (Kampfkunst, Kampfsport, Straßenkampf, Krieg)!
    (Und natürlich darf da jeder seinen speziellen Blick darauf haben.)

    Ich denke einfach, dass gerade diese beide Autoren ein recht ungeeignetes Beispiel sind, wenn man über Kampfkünste, ihre Entwicklung und ihre Bedeutung nachdenkt. Denn beiden fehlt einfach allzu oft wirkliches Fach- und Detailwissen.
    (Und zumal es mittlerweile halt auch genug seriöse Alternativen gibt.)

  3. Alex 14. Februar 2018 at 18:21 - Reply

    Hi Basty
    Für mich stellt sich weniger die Frage was man macht, Sport oder Kunst? Ich denke das verschiebt sich auch im Laufe der Zeit . Es kommt viel mehr darauf an was man möchte . Wir beide kennen mindestens einen der beides sehr gut vereint. Meiner Meinung nach liegt der größte Unterschied in der Reglementierung im Kampfsport und das ist auch gut so ,sonst hätten wir nämlich verdammt wenig Kampfsportler 😉 . In diesem Sinne “ ist das Kunst oder kann das weg“ 🙂

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