Warum Du auch mal zurückblicken solltest!

Zurückschauen, innehalten und ab und zu den eigenen Weg dokumentieren. Es ist eine wunderschöne Erinnerung und eine noch stärkere Trainingsmethode. Blicke zurück!

Beinahe jede Kampfkunst hat sie. Es sind viele. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Varianten und Einigkeit über sie wird wohl nie herrschen.

Ich rede über die unzähligen Formen. Im Karate nennt man sie Kata. Im Wing Chun sind es die San Sao. Das Taekwondo hat seine Hyeong.

Oder halt so ähnlich! 😉

Wenn man schon eine Weile eine Kunst betreibt, läuft man die „überlieferten“ Formen wieder und wieder und wieder. Zu Beginn würde ich persönlich schon sagen, dass es sich um die Form des Lehrers handelt. Doch mit Voranschreiten und mit vielen Wiederholungen, vorgenommenen Anpassungen und persönlichen Vorlieben und Ideen verändert sich die Form immer ein bisschen mehr. 

Sie passt sich dir an. Mit der Zeit wird sie womöglich eins mit dir. Sie wird zu deiner Form. Oder passt Du dich der Kata an? Ich weiß es nicht.

Doch viel wichtiger ist…

Lass uns also zurückblicken!

Denn der Blick zurück offenbart deinen Weg!

Dieser Artikel muss nicht besonders lang sein. Er hält auch keine geheime Wahrheit für dich bereit. 

Doch eines hat dieser Artikel. Er soll dich erinnern. Erinnern deinen Weg noch einmal zu beschreiten. Und dich daran erinnern, deinen Stand in der Kunst immer mal wieder zu dokumentieren.

Tu es also!

Schnapp dir also eine Kamera. Gehe deine liebste Form kurz im Kopf durch. Und dann laufe sie so vor laufender Kamera, und zwar so, dass Du einverstanden bist, dass diese Form deinen aktuellen Stand dokumentiert!

Als kleine Anregung hier meine Rückschau mit meiner Kata Naihanchi.

Bastys Rückblick zu Kata Naihanchi

Vielleicht nur eine Kleinigkeit zu meinem Video. 2015 bin ich nur eine Form gelaufen. Ich hatte noch keine großartige Ahnung, was die Bewegungen beuteten können oder welche Prinzipien dahinterstecken. Dies hat sich zu 2017 maßgeblich geändert. Zwar bin ich noch weit davon entfernt die Naihanchi Shodan verstanden zu haben, nichtsdestotrotz habe ich für jede Bewegung, die ich tue eine Anwendung. Welche sich sogar in Stresstraining integrieren lassen und somit eine gewisse Praktikabilität aufweisen. Hab ich alle Prinzipien verstanden? Bei weitem nicht! Ich bin gespannt, wie sich meine Kata in den nächsten Jahren entwickeln wird. 🙂

Wie gesagt, es ist kein Abschluss meiner Übung! Sondern nur ein kleiner Rückblick und eine ebenso kleine Bestandsaufnahme einer meiner Formen.

Vergiss also nicht zurückzublicken. Wir vergessen oft, wo wir herkamen. Wir vergessen oft, dass andere diesen Weg noch gehen und wir deswegen Geduld haben müssen. Lass uns also nicht vergessen!

Viel Spaß bei deiner Rückschau.

Übrigens würden wir uns über deine Videos freuen. Schick sie uns oder lad sie bei Youtube hoch. Vergiss nicht, uns den Link zu schicken. 😉

/Respekt

Basty

By | 2017-11-20T08:51:45+00:00 November 20th, 2017|0 Comments

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