6 Gründe warum Erwachsene mit Kampfkunsttraining beginnen sollten

„Ich bin zu alt. Meine Gelenke und Muskeln würden das harte Training nicht mehr aushalten. Zeit habe ich sowieso keine.“

Bitte komm trotzdem ins Training. Wir trainieren so gerne mit dir.

Das sind klassische Ausreden von Erwachsenen, die ich auf einen Karateanfängerkurs angesprochen habe. Dabei profitieren Erwachsene so viel von gutem Karatetraining. Ich habe mir gedacht, ich beleuchte das Ganze mal aus der Sicht eines Karatetrainers. Wir lieben nämlich erwachsene Anfänger. Wieso das so ist, zeige ich dir anhand der nachfolgenden 6 Gründe.

#1 Training auf Augenhöhe

Der Trainer tauscht sich gerne mit seinen Schülern aus. Wie war das Training? Hast Du etwas vermisst? Welchen Schwerpunkt möchtest Du eher fokussieren (Kihon, Kata, Kumite, SV)? So kann der Trainer das Training gestalten, dass es Dir und somit auch ihm Spaß macht. Ein Trainer, der sagt, ich muss die Grundtechniken stupide und stumpf vermitteln weil ein Anfänger diese benötigt, um überhaupt Karate machen zu können, hat Karatetraining geben nur zum Teil verstanden. Viele Wege führen nach Rom, also warum nicht den Schönsten für Trainer und Schüler nehmen.

#2 Der Körper erfährt neue Potenzial

Eingerostete Knochen und Muskeln gewinnen schnell wieder an Geschmeidigkeit und Kraft. Die Haltung verbessert sich schlagartig durch eine bewusste Körper- und Bewegungsschulung. Der Geist wird klarer und flexibler durch erlernen ungewohnter Bewegungsmuster. Diese schnellen und sichtbaren Fortschritte an dir  machen dem Trainer eine riesen Freude. Etwas Wichtiges im Leben seiner Schüler zu bewirken, ist sein Hauptziel.

#3 Erwachsene sind dankbar

Die meisten Trainer „opfern“ ihre Freizeit, um ihren Schülern etwas beizubringen. Bei erwachsenen Anfängern kommt auf direktem Weg etwas zurück. Trainer lieben das. Auch wenn das Training anstrengend ist, hat er das Gefühl seine Schüler nehmen sein Wissen mit Kusshand. Etwas Neues lernen zu können, ist ein Schatz und so behandeln sie das Wissen des Trainers auch.

#4 Der Trainer muss sich nicht immer so viel bewegen 😉

Bei Kindern muss immer alles gezeigt und vorgemacht werden. Auch bei vielen Wiederholungszahlen muss der Trainer immer zu 100% mit machen weil die Kids sonst die Lust verlieren. Bei Erwachsenen ist das anders. Sie lernen verstärkt über verbale Erklärungen. Auch möchtest Du gerne Hintergrundwissen zu den Übungen und Techniken haben. Deine Motivation geht auch nicht gleich flöten, wenn der Trainer mal ein paar Wiederholungen aussetzt.

#5 Ein gutes Training zu gestalten, ist nicht kompliziert

An ihnen kann ein Trainer seine komplette Trainings- und Übungspalette voll zu Geltung bringen. Sie mögen Erklärungen, Vorführungen, Drills, Bahnen laufen, Spiele und Pausen lieben sie. Der Trainer kann also aus dem Vollen schöpfen. Ein Traum!

#6 Einmal angefangen, gibt ein erwachsener Anfänger nicht gleich auf, nur weil Fußball auf einmal interessanter ist

Erwachsene merken schnell, dass hinter Karate mehr als nur die einfache Technikausführung steckt. Wie Kinder möchten sie Spaß am Training haben aber darüber hinaus möchten sie auch mehr. Karate hat viele Gesichter und erwachsene Anfänger möchten sie alle erkunden und in die Tiefe gehen. Kurze Rückschläge oder Trainingsplateaus werfen sie nicht gleich aus der Bahn.

Das waren jetzt nur 6 Gründe, warum Trainer erwachsene Anfänger lieben. Es gibt aber noch Unzählige mehr. Fallen Dir auch noch welche ein? Scrolle einfach noch ein bisschen runter und schreib ein kurzes Kommentar.

/Rei

By | 2017-11-07T14:00:48+00:00 April 12th, 2017|0 Comments

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