Das Konzept der Kata: Versuch über einen zentralen Zugang

Was ist Kata? Heute stelle ich dir eine Meinung von Andreas Quast im Projekt Teyaku vor.

Vielen Dank an meine tolle Trainingspartnerin Hannah für die schöne Übersetzung und Axel Heinrich für die grandiose Korrektur. Es ist klasse zu wissen, dass sie mich unterstützen und immer hoch motiviert sind. Einfach ein riesen Spaß! 😀

Aus dem Englischen „The Conception of Kata – Attempt of a Neutral Approach“ von Andreas Quast, 1. Februar 2016.

[Hervorhebungen im Original von Andreas Quast, Fotos mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Andreas Quast.]

Der Begriff Kata existiert sowohl in den klassischen Kampfkunsten als auch in den ‚darstellenden Künsten‘ (geidō 芸道) in Japan. Das Konzept unterscheidet sich in beiden nicht. In der Welt der Künste, des Handwerks und der Handwerkskunst gab es eine heftige Debatte über die Frage, welches Schriftzeichen korrekt ist, um „Kata“ zu beschreiben. Im Okinawa Karate wurde die gleiche Diskussion zwischen Nakazato Jōen und Nagamine Shōshin angesprochen. Aufgrund des begrenzten Platzes werde ich an dieser Stelle die wichtige Frage, was das Schriftzeichen selbst angeht, überspringen und stattdessen versuchen, die Konzeption von Kata so neutral wie möglich zu skizzieren.

Die japanische Sichtweise auf Kata

Kata ist eine Erfindung, die einst von einem Meister in einem bestimmten Studienfeld erschaffen wurde. Sie wird mit einer praktischen, einer ästhetischen, einer normativen und einer konjunktiven Qualität verbunden. Derartige Kata existierten ursprünglich als viele einzelne Techniken, jede davon mit einer einzigartigen Bedeutung ausgestattet. Diese Techniken wurden dann zusammengestellt und in einer standardisierten, systematischen „Struktur“ zusammengeführt. Aufgrund der Tatsache, dass eine große Anzahl von Menschen ihr Tun, ihr Handeln, ihr Verhalten etc. auf dieser systematischen „Struktur“ gründen, erreichte eine solche Kata quasi-offizielle Anerkennung als etwas qualitativ Hochwertiges.

Genau wie die Bugei definieren sich alle darstellenden Künste durch praktisches Können. Dementsprechend wird die praktische Seite mehr bewundert als alles andere. Beschäftigt man sich intensiver mit den darstellenden Künsten, ist es zu allererst wichtig, die jeweiligen praktischen Fertigkeiten unter Aufsicht eines ausgezeichneten Lehrers zu erlernen. Somit also ist die Perfektion der Technik (waza) das Ziel der darstellenden Künste. Das bedeutet, sie versuchen, die zugrundeliegenden Prinzipien, die inneren Geheimnisse oder die Mysterien der Techniken innerhalb der jeweiligen Kunst zu entdecken. In anderen Worten: Selbst unter der Anleitung eines hervorragenden Lehrers ist es nicht leicht, dies zu erreichen. Deshalb haben raffinierte Lehrer Fertigkeiten (waza) in einer Kata formalisiert, etwas, das wir immer wieder in den geheimen niedergeschriebenen Traditionen des geidō finden. Beispiele für solche schriftlichen Traditionen in Kata sind:

  • Nanpōroku mit seinen verschiedenen Schriftrollen.
  • Shinkage-ryū Hyōhō Mokuroku no koto (1601, handschriftlich verfasst von Yagyū Sekishūsai)
  • Sen’ami 宣阿弥, der auf ein Buch mit geheimen Traditionen namens Rikka (tatebana) 立花 einen Ikabana-Stil des Mon’ami 文阿弥 (? – 1517) hinwies, der die Zentrallinie behandelte.
  • Hōjutsu Hidensho 砲術秘伝書 by Inadome Ichimu 稲富一夢 (1522 – 1611)[4], in dem Methoden wie das Schießen und das Zielen auf Ziele im Detail gezeigt werden.
  • Außerdem sind in Manuskripten über geheime Traditionen von verschiedener ryū (Schulen) des Kenjutsu in mehreren Regionen oft nur Kata beschrieben.

Aus dem oben genannten wird deutlich, dass das Konzept von „Kata“ einen quasi-gesetzlichen und normativen Charakter transportiert. Kata sind standardisierte Methoden, die durch Tradition beschränkt worden sind.  Man ändert sie nicht einfach willkürlich.

Shinkage-ryū Hyōhō Mokuroku no koto von Yagyū Sekishūsai (1601)

Eine solche Kata ist die Demonstration einer Fähigkeit, anhand eines vorgegebenen Musters. Sie wurden von früheren Genies oder alten Meistern, die als höchste Instanz in ihrem jeweiligen Fachgebiet galten, entwickelt und demonstriert. Das heißt, Kata ist ein spezifisches Repertoire an Fertigkeiten, das von einer Mehrheit der Menschen als eine herausragende Leistung und somit als die renommierteste ihrer Art anerkannt wurde. Die Kata, wie sie der Meister lehrte, ist also quasi Gesetz. Kata ist demnach etwas, das enge Grenzen hat, etwas Zurückhaltendes, das an die Lehren des Meisters gebunden und mit ihr verbunden ist. In einer Welt, die der Praxis zugewandt ist, ist diesem Punkt unumwunden zuzustimmen. Im Umkehrschluss heißt das: Solange Kata als Modell, als Standard, Muster oder Norm mit der Lehre ihres Entwicklers und mit seiner Abstammungslinie verbunden ist, kann man nicht von Kata als künstlerische Form sprechen. Stattdessen wäre sie ein einfaches mechanisches Handwerk oder eine bloße Folge von Bewegungen.

Ursprünglich als kulturelle Traditionen von ein paar Aristokraten in alten und mittelalterlichen Zeiten ausgeführt, sahen sich in der frühen Neuzeit verschiedene Fertigkeiten einer enormen Anzahl von Menschen ausgesetzt, die begannen, quasi im Vorbeigehen, die jeweiligen darstellenden Künste zu entwickeln. Durch diese Entwicklung steigerten sich Wert und Ansehen der Kata: Das Konzept der Kata erlangte Autorität, die allgemein anerkannt war und einen normativen Charakter hatte und der beinahe etwas Absolutes war. Geschaffen von Meistern in ihrem Fach, wurden die Kata 型 und die sie ausgezeichnenden Fertigkeiten, die sie transportierten, objektiviert und somit unabhängig von ihren Schöpfern. Indes, wegen der hohen Autorität der Kata und ihrem absolut normativen Charakter wurden die Schöpfer der Kata jedoch von den Enthusiasten, die der jeweiligen darstellenden Kunst folgten, sehr geschätzt. Die Familien oder Linien, die diese Traditionen überliefert haben, sind heute noch hoch angesehen. So zum Beispiel der wichtige Tee Meister Sen no Rikyū (利休, 1522 – 1591) oder der brillante haiku Dichter Matsuo Bashō (芭蕉, 1644 – 1694). Ebenso entdeckten Meister in der Kunst des Krieges zugrundeliegende Prinzipien, erdachten eigenartige Techniken, entwickelten einheitliche Lehrmethoden und gaben sie in Form von Kata wieder.

Die Beziehung zwischen Kata und Ryūha

Nach verschiedenen Wörterbucheinträgen und in Übereinstimmung mit dem bereits genannten, sind Kata Techniken und Ausdrucksformen, die besondere Eigenschaften und eine besondere Qualität besitzen und die von Meistern oder anderen herausragenden Autoritäten in einem bestimmten Fachgebiet geschaffen wurden. Anders formuliert ist eine Kata eine Form oder Formalität, die durch Sitten, kulturelle Praktiken oder Tradition bestimmt wurde. Sie ist ein Brauch, ein Präzedenzfall, eine Konvention. Oder in noch anderen Worten: Katas sind standardisierte Haltungen und Handlungen, die als Norm, als spezifische Methode, als Stil, als Standard, wie im Budō, in der traditionellen darstellenden Kunst, im Sport und dergleichen betrachtet werden.

Solche Katas müssen als ein wichtiger Faktor in der Herkunft der verschiedenen komplexen Schulen oder Ryūha, in denen die Künste gelehrt wurden, gesehen werden. In ihrer lexikalischen Bedeutung überlappen sich die Begriffe Kata und Ryūha dadurch, dass sie als traditionelle künstlerische Fähigkeiten, spezielle Techniken, das Handwerk einer Familie oder eine Abstammung von Traditionen definiert werden, die Lehrmethoden wie geheime Traditionen (hiden 秘 伝) Mundpropaganda (kuden 口 伝) und dergleichen einsetzen. Im Falle von Techniken für den eigentlichen Kampf waren Militärkommandeure wie Kamiizumi Ise-no-Kami (ca. 1508 – 1577) und Yagyū Munetoshi (1529 – 1606) aus der Shinkage-ryū-Tradition maßgeblich an der Kreation und Weitergabe der Prototypen Ryūha beteiligt.

Was ist ein Ryūha? Grob gesagt ist es eine Kunstschule. Nach den einsprachigen Wörterbüchern Kōjien (広 辞 苑) und Daijirin (大 辞 林) sind die Begriffe ryū, ha und ryūha wie folgt definiert:

  • Ryū 流: Techniken (Methoden, Stil, ein System, Muster oder Formeln) in Budo, die darstellenden Künste (geidō), Kunst, Handwerk, Kunsthandwerk und dergleichen, die einzigartig für eine bestimmte Familie, für eine Person oder eine Abstammung sind. Darüber hinaus bezieht er sich auf die Abstammung dieser Methode, ihre Abstammung oder Abstammungslinie.
  • Ha 派: 1) eine Gruppe von Menschen, die den gleichen Doktrinen, Meinungen oder Methoden folgt. 2) Wenn es als Suffix verwendet wird, deutet es darauf hin, dass es zu einem bestimmten Strom oder Trend gehört, wie in Kunst, Technologie, Stipendium, Religion und dergleichen.
  • Ryūha 流派: Name, der ryū 流 und ha 派 Im Allgemeinen ist ryū die höhere Klassifikation und ha ist eine Unterklasse.

Nach dem oben genannten kann eine Unterklasse (ha) ihre eigene übergeordnete Klasse (ryū) und ihren Inhalt (Kata) nicht neu definieren, ohne anzugeben, dass solche Änderungen gemacht wurden.

Die okinawanische Sichtweise auf Kata

Man sagt, dass Karate ein Bujutsu ist, das ganz und gar durch Kata geprägt wird. Aus der Perspektive von Angriff und Verteidigung, Richtung, schnell und langsam, hart und weich etc., unterscheiden sich die Merkmale von Kata im Karate immens von denen in Jūdō und Kendō und anderen Budō-Künsten. In den traditionellen japanischen Kampfkünsten wie Jūdō und Kendō haben Kata sowohl eine äußere Form als auch eine bereits vordefinierte Technik. Mit anderen Worten, die praktischen Fertigkeiten sind bereits so definiert, dass sie die Beziehung zwischen der äußeren Form (Kata) und der Technik (waza) aufzeigen. Folglich kann man sagen, dass Kata hier gleichbedeutend mit der Technik (waza) selbst ist. Zudem werden beschreibende Bezeichnungen sowohl für einzelne Techniken als auch für vollständige Kata verwendet um ihren technischen Inhalt zu beschreiben wie z. B. bei seoi-nage (Schulterwurf) etc. oder nage-no-kata (Wurfformen).

Beispiele aus der Passai angepasst von Shinzato Katsuhiko.

Im Karate stellen Kata nur die äußere Form der Technik dar, nicht aber den Inhalt. Anders gesagt, die praktischen Fertigkeiten werden überhaupt nicht definiert und die Katas zeigen nicht eindeutig die Beziehung zwischen der äußeren Form (Kata) und der Technik (waza) auf. Darüber hinaus sind die Kata-Namen im Karate mehrdeutig. Zum Beispiel umfasst Sūpārinpē, die höchste Kata des Gōjū-ryū, nach gängiger Meinung, 108 Techniken. Aber neben persönlichen Interpretationen von erfahrenen Meistern werden diese 108 Bewegungen nicht spezifiziert oder festgehalten. Weiterhin (und im Gegensatz zu Jūdō und Kendō) lassen die Namen der Katas im Karate wie Naihanchi, Passai und Kūsankū etc. weder irgendwelche Schlussfolgerungen zu, noch geben die Namen einzelner Techniken, die darin enthalten sind, irgendwelche Hinweise. Es ist sogar unmöglich, eine Bewegung ausschließlich als Angriff oder als Verteidigung einzustufen.

Karate in allen Parametern ist eine Funktion von Kata

Die Kata des Karate sind theoretisierte Prinzipien. Sie tragen eine Vielzahl von Fertigkeiten in sich, wobei ihre Bedeutungen auf einem hohen abtrakten Niveau verborgen sind. Jede Bewegung oder Geste innerhalb einer Kata kann leicht als eine Fülle von angewandten Techniken interpretiert werden. Und genau das ist der Daseinszweck von Karate Kata und ihr Hauptunterschied zu den Kata von Jūdō, Kendō etc. Das ist der Grund, weshalb man sagt, Karate sei ein Bujutsu, dessen Existenz ganz durch Kata definiert ist. Und es ist auch der Grund, warum es heißt: „Karate beginnt und endet mit Kata.“ In dem man den Kata-Bewegungen feste Techniken zuweist, wird Karate als etwas völlig anderes missverstanden und verliert dadurch seine Daseinsberechtigung. Das Gleiche gilt für Änderungen der Kata für bestimmte Zwecke, zum Beispiel für eine spezielle Anwendung oder Wettbewerbe.

Kihon und Kumite (yakusoku, bunkai, oyo etc.) darf man nicht herausgelöst einzeln für sich betrachten. Stattdessen sind sie schlichtweg der offenen Struktur von Kata inhärent. Karate besteht nicht aus „drei k“, aber Karate in all seinen Parametern ist eine Funktion von Kata. 

Entnimm die Fußnoten aus dem Originalartikel von Andreas Quast.

Für mich ein sehr aufschlussreicher Text. Zum einen wird Kata in Abgrenzung zu anderen Budo gesehen, zudem zeigt es Grenzen und Freiheiten von Karate Kata auf.

Kata ist eine Form oder Formalität, die durch Sitten, kulturelle Praktiken oder Tradition bestimmt wurde.

Für mich zeigt sich hier eine klare Grenze von Kata. Mir fehlt der Zugang zu diesen Einheiten. Ich habe weder die dortigen Sitten, Praktiken und Traditionen. Somit verschließt sich mir dieser Zugang zu Kata. Alles was ich tun könnte, wäre mir eine Pseudo-asiatische Welt in meinem Kopf zu errichten und sie als Realität auf die Kata anzuwenden. Das wäre doch quatsch, oder?! 😉

Die absolute Freiheit des Kata Systems ist mir sehr zuträglich. Somit kann ich Kata für meine Kampfkunst instrumentalisieren. Ich stülpe ihr einfach meine Sitten, Praktiken und Traditionen über. Natürlich ist sie dann keine Kata mehr in traditionellen Sinn aber ich kann das gesamte Spektrum der Kata auf meine Realität anwenden.

Im Karate bietet Kata nur die äußere Form der Technik, nicht aber den Inhalt, wie im Judo oder Kendo etc.

Somit kann ich Kata an meine Bedürfnisse anpassen. Ich kann sie an meinen Körper und Voraussetzungen anpassen, da ich nur Anwendungen der Techniken übernehme, die auf mich gemünzt sind. Toll diese Freiheit, nicht wahr?!

Nicht nur Andreas Quast hat sich mit dem Kata Konzept befasst. Ich habe für mich ebenso versucht Kata zu definieren oder die 3 K´s anders zu betrachten. Wir müssen einfach weiterdenken bzw. anfangen selbst zu denken!

Es ist immer wieder spannend Paralellen zu alten Artikeln zu ziehen. Manchmal denke ich mir so, wow ich hatte damals echt einen genialen Gedanken. Da muss ich dran bleiben. Wiederrum gibt es Artikel, wo ich mir denke, das habe ich nicht geschrieben, wer denkt sich so einen Mist aus?!

Aber ich will meine Wurzeln nicht verraten. Jeder gedachte und geschriebene Gedanke hat mich an den Punkt gebracht, wo ich jetzt bin. Somit werden die Fehler, komischen Gedanken, Rückschläge, Siege und Gedankenblitze eins, nämlich zu meinem Weg!

Ich bin mir sicher, der Artikel von Andreas Quast wir dich zum Nachdenken anregen. Lass doch einen Kommentar da und wir spinnen zusammen ein bisschen rum.

/Respekt

 

Teyaku 手訳  ist die Kurzform von Te no honyaku (手の翻訳) bzw. Te honyaku (手翻訳) und bedeutet wörtlich so viel wie „Übersetzungen des Te“, wobei „Te“ hier stellvertretend für Karate stehen soll. Teyaku ist ein Projekt von Axel Heinrich (hier geht es zu seiner Seite KURO MORI DŌJŌ) und mir, in dem wir – aus unserer Sicht – bedeutende englischsprachige Texte rund um die Kampfkünste ins Deutsche übersetzen. Warum? Wir haben festgestellt, dass es im deutschsprachigen Raum Kampfkünstler und Weggefährten gibt, die sich solche Übertragungen wünschen; welche Gründe auch immer gelten mögen. Euch möchten wir die zahlreichen Text-Schätze von Iain AbernethyJesse EnkampAndreas Quast und anderen nicht vorenthalten und haben sie, nach dem wir zuvor die Genehmigung der betroffenen Autoren eingeholt haben,  übersetzt.
 
By | 2017-11-07T14:06:51+00:00 März 24th, 2017|2 Comments

2 Comments

  1. Thomas Prediger 24. März 2017 at 16:35 - Reply

    Da wir „nur“ die Kata (Ergebnis) haben und dieses Ergebnis schon durch viele Filter (Meister) „verändert“ wurde ist es unmöglich „den Ursprung“ zu definieren!
    Dadurch ergibt sich der Sinn und/ oder Unsinn einer Kata durch das Trainingsziel…! Dies bedeutet das wir eine Kata nur im Konsens zum erhofften Ergebnis betrachten können.
    Möchte ich erklären wie man effektiv läuft sind die Beine die Grundlage meiner Erklärungen. Möcht ich mich über Fortbewegung unterhalten kann ich sehr wohl das Laufen auf den Händen erwähnen. 🙂

    • Basty 25. März 2017 at 21:48 - Reply

      Hey Thomas,
      Ich stimme deinen Worten zu, nur verstehe ich sie im Kontext des Artikels nicht. Könntest Du es noch ein bisschen deutlicher erklären? 😊😅
      LG Basty

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